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1.1 | Ein "Geschenk des Himmels" an den Kaiser von China |

Der Beginn der Teegeschichte verliert sich in den frommen Mythen des Alten China. Tee war hier bereits vor rund 5000 Jahren bekannt.

Die älteste Überlieferung schreibt seine Entdeckung dem sagenhaften Urkaiser Shen-Nung zu, der altem Brauche folgend, aus Gesundheitsgründen nur abgekochtes Wasser zu trinken pflegte.


Als eines Tages, nach anstrengendem Jagdausflug, der erhabene 'Sohn des Himmels' im Schatten eines unbekannten, wildwachsenden Strauches des Palastgartens rastete, wehte unversehens ein Frühlings-Lüftchen einige Blätter in den kaiserlichen Wasserkessel.

Die leicht welken Blättchen tönten das sprudelnde Wasser wunderschön bernsteinfarben und alsbald stieg ein aromatischer Duft auf.


Shen-Nung kostete neugierig und ward fortan betört vom köstlichen Geschmack des Aufgusses, der ihn so erfrischt und wohltuend gestärkt hatte. Der Tee war entdeckt.

Wahr an dieser hübschen Geschichte ist zumindest, daß sich um wohl kein Getränk so viele Anekdoten und Legenden ranken wie um den Tee.


1.2 | Wie alles begann |

Zunächst blieb Tee der Oberschicht Chinas vorbehalten und wird vornehmlich als stimulierender Mediationstrank von buddhistischen Mönchen in Klostergärten kultiviert.

Erst ab dem 6. Jahrhundert findet er nach und nach in allen Gesellschaftsschichten Verbreitung und avanciert zu einem Getränk des täglichen Lebens.

Mehr als ein Jahrhundert lang betrieben die Chinesen regulären Export äußerst restriktiv ausschließlich mit direkten Nachbarländern und im kleinsten Stil.

Etwa zu jener Zeit fand Tee, zunächst nur in Pulverform, erstmals im


Reisegepäck buddhistischer Missionare zögerlich seinen Weg nach Japan - jenes asiatische Land, in dem Jahrhunderte später Tee nahezu religiös verehrt werden sollte und wo bis heute ein regelrechter Teekult betrieben wird.

Derart gelang es den Chinesen lange, dank dieser klugen Ausfuhr-Politik die Geheimnisse rund um die kostbare Handelsware sorgsam zu bewahren.
Das neue Getränk beeinflußte nachhaltig und mit geradezu umwälzender Wirkung alle Bereiche des kuturellen, religiösen und häuslichen Lebens.

So bezogen die großen Weisen wie Konfuzius und Lao-Tse das Wissen und die Riten um den Tee in ihre kulturphilosophischen Lehren mit ein.

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Und nicht zuletzt prägte Tee bis in unsere Zeit etliche gesellschaftlichspolitische Strömungen und wirtschaftliche Entwicklungen auch außerhalb der Großen Mauer.


2.1 | Europa entdeckt den Tee |

Erste Kunde von dem exotischen Gebräu erreichten die Europäer durch die teils schwärmerischen Erwähnungen in Reiseberichten solch berühmter Globetrotter wie Marco Polo oder Vasco Gama, die es auf märchenhaften Erkundungsreisen in den Fernen Osten kennen und schätzen gelernt hatten.

Doch erst im Barockzeitalter begann allmählich der weltweite Siegeszug. Im Zuge rasch steigender Alleinimporte der niederländischen Ostindienkompanie erlangte Tee auch in Europa breitere Bekanntheit.

Hierher gelangten die Teeladungen aus China traditionell auf dem Landwege, anfänglich entlang arabischer Handelsrouten, die dem Verlauf der antiken Seidenstraße folgten.

Bis zur Fertigstellung der Transsibirischen Eisenbahn zu Beginn


des 20. Jahrhunderts waren endlos lange Kamel- und Yak-Karawanen das Transportmittel durch Zentralasien und die Wüsten Ostturkestans über Persien bis ins Zarenreich und ans Mittelmeer.

Dieser Karawanentee war wegen seiner unverfälschten Qualität besonders hoch geschätzt, denn das feine Teearoma hatte nicht unter den erheblichen Lagerstrapazen der modrig-feuchten Schiffs-Staurümpfe zu leiden.

Doch dauerte es einst bis zu 18 Monate, bis die begehrte Ware aus den Anbaugebieten beim Verbraucher eintraf. Das machte sie so rar wie kostspielig.

Das Gros der mitteleuropäischen Teesendungen lief indes via orientalischer Seewege durch die Weltmeere, auf denen Segelklipper und später Dampfschiffe abenteuerliche 'tea-races' um prämierte Rekordgeschwindigkeiten austrugen.


Nicht zuletzt unter dem Druck rasant wachsender Absatzzahlen wurden die Transportwege durch engagierte Errungenschaften wie die Öffnung des Suezkanales kürzer, die Frachtschiffe durch technische Innovationen im Schiffsbau immer schneller.

Zudem beeinflußte der Lieferweg auch die Namensgebung des Handelsgutes Tee: in allen östlichen Importländern, die von den Karawanen beliefert wurden - von Indien bis vor die Tore Wiens, leitete man die Bezeichnung vom hochchinesischen Wort für Tee "cha" ab: "cai", "chay", chai, "ceaj".....

Die westeuropäischen Länder dagegen übernahmen via Seeweg die dialektische Ausformung Südchinas als "thé, tea, Tee, tè" und so weiter.

Im Deutschen fand die Bezeichnung 'Tee' ebenso auch für andere Aufgüsse und Infusionen aus Kräutern und Früchten Verwendung.

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3.1 | Der Tee erobert England |

Europa kam mehr und mehr auf den Geschmack. Vor allem in England war es Liebe auf den ersten Schluck - auf den britschen Inseln entfacht der Bestseller eine wahrhaft phänomenale Leidenschaft, und Tee wird für das aufblühende British Empire flugs zum unersetzlichen Lebenselixier.

Allerorten konnte sich das fernöstliche Gewächs gegen aufkommende als auch bereits etablierte Kolonialwaren auf den illusteren Tafeln wohlbestallter Kreise bestens behaupten.

Im gesamten Abendland hatten sich die kolonialen Handels- und Genußwaren sich gegen Ende des siebzehnten Jahrhunderts prompt zu wahren Statussymbolen gemausert: Seide, Porzellan, Lackarbeiten, Tabak, Kakao, Kaffee, tropische Gewürze ...


Mit dem aufziehenden Rokoko lag der Luxustrank nun voll im Zeitgeist und der Orient kam groß in Mode: Von der Themse bis Amsterdam, Sanssouci und Moskau, von Stockholm, Wien bis Venedig.

Unter Einfluß des tonangebenden Versailles ließen die Adelshäuser opulente Lustgärten mit eleganten Pagoden und prächtigen Pavillions ausstaffieren, höfische Teesalons wurden aufwendigst im orientalischen Stil prunkvoll eingerichtet, legendäre Porzellanmanufakturen nach asiatischen Vorbildern gegründet. Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts waren Chinoiserien als omnipräsentes Dekor außerordentlich beliebt.


3.2 | Glanz und Glorie der Tea Time |

In den Metropolen florierte das Geschäft mit delikaten Teemenüs extravaganter Teehäuser. Passionierte Teetrinker trafen sich in 'tea gardens', um dort stilvoll ihren Nachmittagstee zu zelebrieren.

Es bildeten sich bürgerliche Teezirkel, deren feuilletonistischen 'tea parties' wir die Anfänge der "it´s tea time" verdanken.


Nach kleineren Höhen und Tiefen treibt die Teeleidenschaft zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts europaweit neue Blüten. Es kommt zur Hoch-Zeit der Londoner 'tea-shops', Amüsier-Treffpunkte aller Klassen und Alterstufen.

Flotte Tanztee-Veranstaltungen und exzentrische Tee-Tangos zogen Millionen in ihren Bann, bevor Cocktailparties diesen geselligen Vergnügungen nach Ende der Weltkriege den Rang abliefen.


Traditionen wie der leichte 'Fünf-Uhr-Tee', die obligate Teepause oder der 'High Tea' russischer Art mit Rauchtee und Samowar werden in den Goldenen Zwanzigern zur Selbstverständlichkeit und akzentuierten unser heutiges Teebild.


4.1 | Tee und Weltgeschichte |

Als ein Stück Kulturgeschichte der Menschheit begleitete Tee unzählige historische Ereignisse auch in westlicher Hemisphäre.

Seinetwegen führten Länder erbitterte Kriege oder wurden schwere politische Krisen ausgelöst. Prominentste Beispiele dafür dürften der englisch-chinesische 'Opiumkrieg' sowie die 'Boston Tea Party' sein, die den Beginn der amerikanischen Befreiungskriege markierte.


Näheres hier zu den einzelnen Provenienzen.

| Führende TEE-Herkunftsländer |


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